Verein LebensWeGe gegründet
Grundstein für die Zukunft des Klosters Kirchheim am Ries
Kirchheim am Ries, 26. Februar 2026 – Mit der Gründungsversammlung wurde der Verein LebensWeGe – Ökumenisches Mehrgenerationenwohnen im Kloster Kirchheim am Ries offiziell ins Leben gerufen. 15 Gründungsmitglieder beschlossen die Vereinsgründung und schufen damit die organisatorische Grundlage für die nächste Projektphase.
Ziel ist es, das historische Klosterensemble behutsam weiterzuentwickeln und dort ein nachhaltiges, christlich-ökumenisch geprägtes Mehrgenerationenwohnprojekt zu verwirklichen. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die gemeinschaftlich Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten wollen.
Der künftige 1. Vorsitzende Klaus Opferkuch stellte seine Einführung unter das Leitwort:
„LebensWeGe beginnt nicht mit Gebäuden, sondern mit Menschen.“
Damit wurde deutlich, dass es bei dem Projekt vor allem um Gemeinschaft, Verantwortung und ein bewusst gestaltetes Miteinander geht.
Ein starkes Signal war die Unterstützung aus Kommune und Kirchengemeinde. Bürgermeister Danyel Atalay führte als Versammlungsleiter durch den Abend und sprach sogar von einem „historischen Tag für das Kloster Kirchheim“. Zugleich betonte er die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde und die regionale Entwicklung.
Im Anschluss wurde eine kompetente und breit aufgestellte Vorstandschaft gewählt:
Klaus Opferkuch als 1. Vorsitzender mit der Verantwortung für Gesamtkoordination, strategische Entwicklung und Gesamtverantwortung,
Karin Keil als 2. Vorsitzende mit dem Ressort Finanzen und inhaltliche Ausrichtung,
Bürgermeister Danyel Atalay als 3. Vorsitzender – insbesondere für politische Vernetzung und Förderangelegenheiten,
sowie Marco Kleebauer, Profifotograf, als Schriftführer und verantwortlich für Medien und Kommunikation.
Als Beisitzer ergänzen das Gremium:
Peter Gangl, Arzt im Kloster,
Rudolf Köhne-Volland, Unternehmer aus München,
Thomas König als Vorsitzender des Kirchengemeinderats sowie
Hubert Schurrer, Gemeinderat und langjähriger Unterstützer des Klosters.
Mit der Vereinsgründung ist nun eine tragfähige Struktur geschaffen, um Planung, Öffentlichkeitsarbeit und die weiteren Entwicklungsschritte koordiniert voranzubringen.
Viele möchten sich einbringen – damit das Kloster Kirchheim am Ries wieder zu einem lebendigen Ort für kommende Generationen wird.
Ein wichtiger Schritt nach vorn
Das Land Baden-Württemberg unterstützt LebensWeGe mit zwei Konzeptgutscheinen à 20.000 € aus dem Programm „Wohnen im Kulturdenkmal“.
Damit startet die Machbarkeitsstudie und die konkrete Vorplanung für das Projekt – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung.
Das mit der Sanierung von denkmalgeschützten Kulturdenkmälern bestens vertraute Architekturbüro Romer aus Ellwangen ist mit der Machbarkeitsstudie betraut
Bei der Vorstellung des LebensWeGe-Projekts bei Ministerin für Landesentwicklung Nicole Razavi in Stuttgart. Begleitet und unterstützt wurden Karin Keil und Klaus Opferkuch von Bürgermeister Danyel Atalay, KGR-Vorstzender Thomas König und MdL Winfried Mack (rechts)
Gute Nachricht: Beginn der Machbarkeitsstudie
Eine besonders erfreuliche Nachricht gleich zu Beginn:
Die vom Land Baden-Württemberg zugesprochenen zwei Konzeptgutscheine à 20.000 Euro ermöglichen nun konkret den Start der Machbarkeitsstudie für das Klosterensemble.
Von den Initiatoren des Verein LebensWeGe wird ein Eigenanteil von max. 8.000 Euro zur Fördersumme für die Studie geleistet. Somit können wir ein Architekturbüro offiziell beauftragen, die baulichen, denkmalpflegerischen und konzeptionellen Grundlagen von Abtei- und Konventgebäude zu untersuchen.